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Arbeiten unter erschwerten Bedingungen

05.05.2020

Arbeiten in getrennten Schichten, mit Mundschutz und Maske - bei uns selbstverständlich auch in der Backstube und im Verkauf

Gar kein Zweifel - momentan trifft die Corona Pandemie ausnahmslos jeden von uns, den einen mehr, die andere(n) weniger. Bei uns ist es so, dass wir das große Glück hatten und haben, zu den systemrelevanten Betrieben zu gehören und demzufolge weiterhin Brot, Gebäck, Kuchen etc. backen durften. Da ging es uns besser als vielen anderen, dessen sind wir uns sehr bewusst! Nichtsdestotrotz mussten auch wir einige unserer Mitarbeiter*innen in Kurzarbeit schicken, weil Küche und Gastrobereich momentan ausfallen müssen.

Dies ändert sich ja glücklicherweise bald wieder und so kann auch in diesen, für uns ebenfalls sehr wichtigen Bereichen, bald wieder gearbeitet werden. Von Normalität kann man bestimmt noch viele Monate nicht sprechen, aber es wird keinen Totalausfall mehr geben.

Das Arbeiten zu Corona-Zeiten ist um ein Vielfaches beschwerlicher als vorher. Das fängt bei strikt getrennten Arbeitsschichten an (vorher gab es softe Übergaben, wechselnde Schichten und regen Kontakt unter Kolleg*innen), geht über die Mund/Nasenschutz-Pflicht und streift so ziemlich alle Bereiche des privaten, beruflichen und öffentlichen Lebens.

Je wärmer es in den kommenden Wochen und Monaten werden wird, desto mehr haben die körperlich arbeitenden Kolleg*innen unter der Maske zu leiden. Wem die 20 Minuten des Maskentragens während des Einkaufs schon lästig oder sogar unangenehm vorkommen, der bekommt vielleicht eine vage Vorstellung davon, was es für unsere Verkäufer*innen, Bäcker*innen und Konditor*innen bedeutet, mehr als acht Stunden am Stück Maske tragen zu müssen.

Wir hoffen alle sehr, dass diese harte Zeit nicht mehr allzu lange dauert und wissen spätestens jetzt unsere bis vor Kurzem so normale Freiheit unglaublich zu schätzen!